Markise

Der Begriff stammt aus dem Französischen, eigentlich »marquise« als soldatensprachliche Bezeichnung für das Zeltdach vor den Offizierszelten. Die wie ein Dach oberhalb von Fenstern, Balkonen oder Schaufenstern gespannte Leinwand entwickelte sich im Laufe der Zeit über den funktionellen Wert als Wetterschutz hinaus zu einem bemerkenswerten und die Fassaden prägenden dekorativen Element. Meist bezogen mit Markisenstoff oder Lackfolie, dient die Markise ganzjährig als Licht-, Sicht-, Blend- und Sonnenschutz.

Seitlich angebrachte Seitenfächer (auch als Seitenteile) sowie Regenschutzdächer ergänzen das Programm. Bedienungseinrichtung: Stab- oder Kurbelantrieb, Schnur- oder Flaschenzug, Elektromotor, Infrarot-Fernbedienung und computergesteuerte Sonnenschutzzentrale mit Sonnen-, Wind-, und Regenwächter, zu bedienen als Einzel-, Gruppen- oder Zentralsteuerungsanlagen.