Leuchtdichte L

Die Leuchtdichte einer Fl?˝che sagt etwas dar??ber aus, wie hell eine Fl?˝che empfunden wird. Je gr?┬?âer die Leuchtdichte ist, desto heller wird die Fl?˝che wahrgenommen. Die Leuchtdichte ergibt sich aus der Lichtst?˝rke geteilt durch die abstrahlende Fl?˝che.

L = I / A ges

Haben zwei Fl?˝chen die gleiche Leuchtdichte, so k?┬nnen wir diese nicht voneinander unterscheiden. Um Gegenst?˝nde wahrzunehmen ben?┬tigen wir Kontraste. Je gr?┬?âer die Leuchtdichte, desto mehr Kontraste nehmen wir wahr.

Das geht bis zu 10.000 cd / m2. Es lassen sich jedoch nicht mangelnde Kontraste durch Erh?┬hung der Lichtst?˝rke kompensieren. Lichtreflexe auf dem Bildschirm sind ein gutes Beispiel. Sie vermindern die Kontraste auf dem Bildschirm. Die Zeichen k?┬nnen nicht mehr einwandfrei gelesen werden, so dass die Fehlerh?˝ufigkeit zunimmt. Eine Erh?┬hung der Helligkeit w??rde keine Abhilfe schaffen. Ab einer gewissen Helligkeit w??rden wir nichts mehr auf dem Bildschirm erkennen k?┬nnen. Ist eine Fl?˝che zu hell, empfinden wir dieses als Blendung. Je h?┬her die Leuchtdichte, desto gr?┬?âer die Blendung. Inder Terminologie tauchen zwei Arten von Blendung auf. Bei der Direktblendung treffen die Strahlen direkt in das Auge. Bei der Reflexblendung treffen Strahlen das Auge, die von Gegenst?˝nden, z.B. dem Bildschirm, reflektiert worden sind.

Blendung vermindert unsere Sehf?˝higkeit und wir f??hlen uns dadurch unbehaglich. Am besten k?┬nnen wir sehen , wenn das Licht diffus, wie z. B. bei der indirekten Beleuchtung, auf die zu betrachtenden Gegenst?˝nde f?˝llt.

Kurz&knapp: nach DIN 5031-3 ist der Quotient aus dem von einer Lichtquelle in einer bestimmten Richtung durchtretenden (auftreffenden) Lichtstrom und dem Produkt aus dem durchstrahlten Raumwinkel und der Projektion der Fl?˝che auf eine Ebene senkrecht zur betrachteten Richtung. Sie wird in Candela pro Quadratmeter (cd/m??) angegeben und ist ein Ma?â f??r den Helligkeitseindruck, den eine leuchtende oder beleuchtete Fl?˝che bei einem Betrachter hervorruft.