K-Wert

Als Kürzel für den Wärmedurchlasswiderstand steht der k-Wert - auch als Wärmedurchgangskoeffizient bezeichnet. Er definiert den Wärmestrom in Watt (W), der in einer Stunde durch die Prüffläche von 1 m2 hindurchgeht, wenn der Temperaturunterschied der die Prüffläche umgebenden Luft ein Kelvin (ca. 1 Grad C) beträgt. Je kleiner der k-Wert ist, umso besser ist die Wärmedämmung eines Raumes.

Innenliegende Sonnenschutz-Anlagen bieten bei entsprechender Ausrüstung auch Schutz vor Kälteeinwirkung. Sie sorgen im Sommer mit hohen Reflexionswerten für ein angenehmes Raumklima und an kalten Tagen für eine zusätzliche Wärmeisolierung. Die spezielle Ausrüstung verringert die Wärmeabstrahlung von innen nach außen. Die maximalen k-Werte sind allerdings nur bei sachgerechter Montage unter Beachtung einer effektiven Belüftung (Luftpolster zwischen Glasscheibe und Sonnenschutz) zu erreichen. Textile Bodenbeläge können aufgrund ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit als Wärmedämmstoffe angesehen werden. Die Wärmedämmung wird wesentlich durch die Luftporen im Polmaterial und im Rücken bestimmt. Auch hochwärmedämmende Isoliergläser sowie Sonnenschutzbehänge können den k-Wert verbessern.