Sonnenschutzrollos

Grundprinzip eines Rollos ist, dass auf einer Welle ein Vorhang- oder Dekorationsmaterial auf- und abgewickelt wird. Ursprünglich wurde es nur zur Verdunkelung und zum Sonnenschutz eingesetzt. Eine unfreiwillige Blütezeit erlebte das Rollo, als während des zweiten Weltkrieges die Fenster gegen Luftangriffe gesichert werden mussten und damit das Rollo eine ausschließlich funktionale Aufgabe übernahm. In der Zwischenzeit jedoch ist das Rollo zu einem wichtigen Dekorationselement geworden.

Generelle Anforderungen an ein Rollo sind: Verdunkelung, diffuses Licht (z.B. PC-Räume), Sonnenreflexion, UV-Strahlenabsorption sowie Schwerentflammbarkeit und Pflegeleichtigkeit.

Springrollo
Hier erfolgt die Aufwicklung durch einen in die Welle eingelagerten Federmechanismus. Beim Herunterziehen wird die Federmechanik gespannt und die Rollachse durch Sperrhaken festgestellt. Diese Arretierung kann durch einen kurzen Zug nach unten gelöst werden und die Feder rollt das Rollo wieder auf. Durch leichtes Ziehen nach unten bzw. das Schieben nach oben bleibt das Rollo auf der Höhe stehen, wo die Lasche losgelassen wird.

Seitenzugrollo
Der sogen. selbsthemmende Seitenzug wird mittels einer Endlos-Kette bewegt. Bei dieser Technik wird die Abwicklung auf eine Aluminiumwelle durch einen Seitenzug veranlasst, den es je nach Anforderung in verschiedenen Ausführungen gibt (Endlos-Kugelkette, Gurtband und Perlonzugschnur). Auch hier ist ein Arretieren in jeder gewünschten Position möglich. Rollos mit Gurtband kommen hauptsächlich für übergroße Einrichtungen infrage.

Elektrorollo
Mit 24- oder 230V-Motor.